Kuschelmonster-Blog

Hinter den Kulissen von RIESENmikroben & Co.

16. Juli 2012
von todi
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Wenn der Hot Button zuschlägt

Die „Button-Lösung“ ist da und macht in den meisten Online-Shops bis zum 01.08. diverse Umbaumaßnahmen zur Anpassung an die neue Rechtslage erforderlich.

Auch unsere Shops sind da nicht ausgenommen, und so haben wir einige Buttons neu beschriftet, den Warenkorb neu gestaltet und die Anordnung der Elemente auf der letzten Seite des Bestellvorgangs geändert. Doch damit nicht genug, denn bei dieser Gelegenheit wurden gleich noch einige andere Verbesserungen implementiert. Der Bestellvorgang ist kürzer und übersichtlicher geworden, wir haben die CSS-Stylesheets aufgeräumt und noch mehr „sprechende“ Links eingeführt.

Außerdem sind ab sofort einige neue RIESENmikroben-Produkte erhältlich: Die Mikroben Botulismus, Rotavirus und Meningitis sowie die Panoramen „Tall Grass“ (mit Zecke und Lyme-Borreliose) und „Newborn“ (Spermium und Eizelle vor einer Kulisse mit Babyfüßchen).

Die zweite satte DHL-Preiserhöhungsrunde innerhalb eines Jahres zwingt nun auch uns, die Paketpreise leicht anzuheben. Dafür feiert die Warensendung ein Comeback, denn während die Kosten für die Post im nicht-regulierten Bereich ja angeblich geradezu explodieren, reichen die tatsächlich nachgewiesenen Steigerungen im regulierten Bereich, zu dem auch die Warensendung gehört, auch nach Jahren noch nicht für eine Preiserhöhung.

23. Juni 2012
von todi
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Wo sind die Mikroben? Teil 2

Es hätte so einfach sein können:

Das Schiff kommt am 19.06. in Hamburg an, die Zollanmeldung ist bereits erledigt. Am 23.06. fährt die Bahn den Container nach Karlsruhe, und am Montag, den 25.06., steht Punkt 8 Uhr der LKW mit dem Container vor dem Lager.

So war der Plan bis zum 22.06., 17 Uhr. Dann eine Mail vom Spediteur :

…ich muss leider den Termin verschieben. Ich habe gerade von der Bahn die Nachricht bekommen, dass der Zoll den Container noch nicht freigegeben hat (habe Ihnen dazu einen Screenshot beigefügt). Tut mir wirklich Leid für die Kurzfristigkeit!! Ich melde mich am Montagmorgen umgehend mit Neuigkeiten wieder.

Na gut, wenn der Zoll den Container nicht freigibt, kann man nichts machen. Von wegen! Der nette Spediteur unterschlägt gekonnt, dass der Zoll die Zollanmeldung zwar über  das ATLAS-System schon vor zehn Tagen entgegengenommen, mit der Bearbeitung aber noch gar nicht begonnen hat. Deshalb prüft ein kundiger Spediteur am Tag der Löschung der Ladung auch noch einmal den Zollstatus – dann kann man nämlich noch rechtzeitig eingreifen, wenn irgendwo etwas klemmt.

Tatsächlich ist das aber nicht passiert, man hat es schlicht verpennt. Aufmerksam wurde man erst, als die Bahn den Container laden wollte, dieser aber mangels Zollfreigabe nicht herausgegeben wurde. Dass so etwas der Abteilung „Ocean Import“ eines globalen Logistik-Riesen passiert, ist einfach unglaublich. Man möchte doch annehmen, dass die Geschäftsprozesse dort zumindest auf diese einfache Störung vorbereitet sind.

Wann der Container tatsächlich eintrifft, wird also erst der Montag zeigen. Uns selbst dann glaube ich es erst, wenn der LKW vor dem Lager steht. Kompetenz und Sorgfalt sind in der Logistikbranche leider sehr dünn gesät.

5. Juni 2012
von todi
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Wo sind die Mikroben?

Und wieder einmal ist es Zeit für das beliebte „Wann kommen die Mikroben endlich an?“-Spiel.

Diesmal befindet sich der Container auf der ZIM Djibouti, die am 19.06. in Hamburg erwartet wird. Wer es genau wissen will, findet unter http://aprs.fi/info/i/636014218 die exakte Positionsbestimmung des Frachters, sobald dieser gegen Ende der Woche den Suezkanal erreicht hat.

Nach Löschung der Ladung dauert es dann übrigens noch etwa eine Woche bis zur Ankunft in Karlsruhe, so dass wir aktuell von einem Versanddatum um den 26.06. ausgehen.

 

 

 

 

16. Mai 2012
von todi
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Klein oder groß?

Die Fehlerquote bei DHL liegt – verglichen mit den Billigheimern GLS und Hermes – in einem erträglichen Rahmen. DHL kennt zwei „klassische“ Probleme:
Wenn der Zusteller den Kunden nicht findet (und sich auch keine besondere Mühe gibt, Klingelschilder zu lesen), und wenn er den Kunden nicht antrifft, aber keine Benachrichtigung hinterlasst.
Anders als bei DPD, wo ein Paket an einen in einem abgelegenen Bauernhof wohnenden Kunden ganz ohne lästigen Zustellversuch direkt als „Empfänger mehrfach nicht angetroffen“ zurückgeschickt wurde, halten sich die mutwilligen Verfehlungen bei DHL aber in Grenzen.

Nun passiert es aber doch hin und wieder, dass es auch bei DHL Anlass zur Beschwerde gibt, und eine Sendung wegen eines Zustellfehlers zu uns zurückkommt. Kein großes Drama, möchte man meinen. Schließlich ist man ja Stammkunde und – bei aller Bescheidenheit – auch nicht mehr der allerkleinste. Schnell eine Mail an den Kundenbetreuer, der Paketpreis wird gutgeschrieben, schon ist die Sache erledigt. Von wegen! Bei DHL ist für solche Fälle nämlich niemand erkennbar zuständig. Klar, die 01803-Geschäftskundenhotline erledigt das – und erzeugt dabei Telefonkosten in Höhe des gutzuschreibenden Portos. Aber es gibt ja einen „Kontakt“-Button in der Geschäftskunden-Sendungsverfolgung. Leider falsch, die haben mit Reklamationsfällen nichts zu tun. Und überhaupt, erst einmal muss eine genaue Beschreibung des Sendungsinhalts und eine Kopie des Einliefernachweises her!
Dass nur das Porto gutgeschrieben werden soll, weil die Sendung ja gar nicht abhanden gekommen ist, und dass der Sendungsverfolgung der Paketlebenslauf inklusive aller Scans in den Paketzentren problemlos zu entnehmen ist, interessiert da überhaupt nicht.

Ist man bei DHL dann – nach unzähligen Wochen Bearbeitungsdauer – zur Erstattung bereit, folgt der zweite Akt des Dramas:
„Wir brauchen Ihre Bankverbindung“
„Das ist genau die Bankverbindung, von der Ihr jeden Monat Eure Rechnung abbucht, Ihr habt doch meine Kundennummer, schaut einfach in Eure Datenbank!“
Tagelanges Schweigen, dann:
„Wir haben eine Gutschrift erstellt. Haben Sie aber bitte Verständnis, dass wir in Zukunft den Einliefernachweis und die Bankverbindung erneut anfordern werden.“

Wie es funktionieren sollte? Ein Button neben der Sendungsverfolgung. Dazu ein Eingabefeld für eine kurze Erläuterung, wenn der Fehler nicht aus dem Paketlebenslauf direkt ersichtlich ist. Absenden, automatische Gutschrift, fertig. Es kann doch nicht im Sinne von DHL sein, mehr an Personalkosten für die manuelle Bearbeitung solcher Fälle zu generieren, als den gutzuschreibenden Betrag. Dass man mal Stichproben macht oder Versicherungsfälle manuell abwickelt, ist ja in Ordnung, aber die alltäglichen Zustellfehler müssten einfach, schnell und automatisch geregelt werden.
Damit hätte man übrigens auch direkt eine bessere Kontrolle über die Leistung der einzelnen Zusteller und könnte schwarze Schafe schneller aus dem Verkehr ziehen.

Was das alles mit dem Titel dieses Eintrags zu tun hat? Nun ja, es gibt bei DHL tatsächlich einen Weg, solche Reklamationsfälle einfacher über die Bühne zu bringen: das Endkundenportal. In der Endkunden-Sendungsverfolgung lässt sich nämlich direkt eine Beschwerde verfassen, und wenn man – Achtung, Supertipp! – kein Geld, sondern einfach nur die Zusendung einer Gratis-Paketmarke verlangt, kommt die auch zuverlässig.
Lustigerweise scheint es bei DHL zwei Arten von „Entschuldigung mit Paketmarke“-Standardschreiben zu geben: Das „kleine“ in einem C5-Umschlag und das „große“ in einem C4-Umschlag.

Die Entschuldigung im „großen“ fällt erheblich überschwänglicher aus, als die im „kleinen“. Während es im „kleinen“ Schreiben lediglich heißt:

„…es tut uns sehr leid. Gerne übersenden wir Ihnen mit diesem Schreiben als kleine Wiedergutmachung im Rahmen der Kulanz eine DHL-Paketmarke im Wert von 6,90 EUR zu“

(ja, gerade solche Massenschreiben sollten in Sachen Satzbau noch einmal gegengelesen werden…), steht im „großen“:

„…es tut uns sehr leid, dass wir mit der Ausführung unserer Dienstleistungen Ihre Erwartungen nicht erfüllt haben. (….) Nachdem wir die relevanten Organisationseinheiten involviert haben, wurden entsprechende Maßnahmen ergriffen, um Sie künftig wieder als zufriedenen Kunden begrüßen zu dürfen.“

Die Paketmarke im „kleinen“ Schreiben ist dann auch nur bis 10 kg gültig, die im „großen“ bis 31,5 kg.

Ich habe die genauen Regeln für die Entscheidung „groß“ oder „klein“ noch nicht herausfinden können, tendenziell gibt das „Keine Benachrichtigung hinterlassen“-Problem aber eher „klein“, während Sachen wie „Zusteller hat die Unterschrift gefälscht“ auf jeden Fall Grund für eine „große“ Entschuldigung sind.

 

8. Mai 2012
von todi
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Abenteuer mit dem Zoll

Puh, schon fast ein halbes Jahr seit dem letzten Blogeintrag vergangen. In der Social Media-Notenskala ist das eine glatte Sechs. Nun denn:

Ausnahmsweise ereignete sich dieses Abenteuer nicht bei der Einfuhr, sondern bei der Ausfuhr von Mikroben, und zwar an einen Kunden in der Schweiz. In zwei Stunden von Karlsruhe mit dem Auto zu erreichen, liegt das Land für den Zoll auf einem anderen Planeten. Konkret ging es um drei Pakete mit einem Gesamtwert von über 1000 EUR. Der Experte weiß, dass damit eine Ausfuhranmeldung fällig wird. Klar, man könnte die Sendung natürlich auch als drei einzelne Pakete mit einem Abstand von je 1-2 Tagen abschicken und sich den ganzen Zirkus sparen, aber als gesetzestreuer Unternehmer will man ja den korrekten Weg gehen.

Als durchschnittlicher Nicht-Stammkunde verwendet man beim Zoll nolens volens das „IT-Verfahren ATLAS-Ausfuhr – Internetausfuhranmeldung Plus“, kurz IAA-Plus. Der Name lässt schon Schlimmes befürchten, und das System enttäuscht die Erwartungen nicht.

Schon beim Aufruf der Homepage finden sich aufmunternde „aktuelle“ Hinweise wie:

Aufgrund einer Aktualisierung des Firefox-Browsers, durch die das Java Plugin deaktiviert wurde, kommt es zu Fehlern beim Loginversuch in der Internetausfuhranmeldung Plus (IAA-Plus). Bitte verwenden Sie daher die JAVA Version 1.6.31 oder einen alternativen Browser.

Nun gut, man kann von der IT einer Behörde nun wirklich keine Wunder oder gar brauchbare Ergebnisse erwarten, aber es ist doch irgendwie lustig, dass man aus Sicherheitsgründen ein mehrstufiges briefliches Anmeldeverfahren beim Finanzamt durchlaufen muss, nur um dann zur Nutzung einer unsicheren, veralteten Java-Version gezwungen zu werden.
Außerdem soll man noch einen speziellen Barcode-Zeichensatz installieren. Technisch erforderlich wäre das nicht, aber warum an den Anwender denken?

Also gut, nach einigem Hin und Her ist auch das erledigt, und wir können uns der Schönheit des Systems widmen…NICHT! Wer wissen will, wie das Internet vor 15 Jahren aussah, findet mit IAA-Plus einen lebenden Dinosaurier in freier Wildbahn. Geradezu ein Kompendium von Worst Practices, Jakob Nielsen würde schon beim Anblick Krampfanfälle bekommen.

Damit aber nicht genug, denn jetzt kommen wir trotz aller technischer Hindernisse zum eigentlichen Fachverfahren, der Ausfuhranmeldung. Was darf es denn sein?

Anmeldungen von Waren zur Überführung in das zweistufige Ausfuhrverfahren, auch für Erstattungsware

oder vielleicht doch lieber

Anmeldungen von Waren zur Überführung in das einstufige Ausfuhrverfahren

Da ist man auch als nicht ganz fachfremder Akademiker auf Hilfe angewiesen, die man aber natürlich nicht vom Zoll selbst, sondern von diversen IHKen bekommt, die freundlicherweise Ausfüllanleitungen ins Netz gestellt haben.

Um die Sache kurz zu machen: Selbst mit den Anleitungen ist das Ausfüllen einer Ausfuhranmeldung eine Kunst für sich. Wer würde als Laie vermuten, dass bei den Eigenschaften der anzumeldenden Ware auch solche anzugeben sind, die NICHT zutreffen, also z.B. „kein Kulturgut“ oder „enthält keine Hunde- oder Katzenfelle“?

Die Anmeldung ist also nach bestem Wissen und Gewissen ausgefüllt und an den Zoll übermittelt. Jetzt schnell die Mikroben ins Auto geladen und ab zum Zoll für eine eventuelle Warenbeschau. Im Großraumbüro „Ausfuhr“ nimmt sich ein Mitarbeiter sofort der Sache an, ruft die Anmeldung auf seinem Rechner auf, liest sie durch und fragt dann:

„Wollen Sie die Kartons per Paket verschicken?“

Der Profi bemerkt sofort die Fangfrage, denn der Zöllner hat schon an der Nummer der Ausgangszollstelle erkannt, dass DHL im Spiel sein muss.

„Ja.“

„Mit DHL?“

„Ja.“

Nun erhebt sich im Büro an allen umliegenden Arbeitsplätzen ein Gemurmel mit vereinzeltem Kopfschütteln, das nichts Gutes verheißen kann.

„DHL ist aber ein Ein-Paket-Versender.“

„Und das bedeutet…“

„Das bedeutet, dass der Kollege bei DHL Ihnen die Ausfuhr nur dann bestätigen wird, wenn alle drei Pakete gleichzeitig bei ihm eintreffen. Wenn er nur ein Paket findet, gehen die anderen beiden zu Ihnen zurück.“

„Hätte ich dann besser drei Zollanmeldungen gemacht, für jedes Paket eine?“

„Nein, das ist nicht erlaubt.“

„Und was soll ich da jetzt am besten machen?“

„Keine Ahnung, Sie müssen wissen, was Sie tun.“

Ein freundlicher Kollege vom Nachbarschreibtisch wirft noch ein, dass es mir ergehen könne „wie dem neulich, erinnerst du dich, dem sie die ganzen Pakete wieder zurückgeschickt haben“.
Da kommt Freude auf! Natürlich sind die drei DHL-Pakete längst gebucht und bezahlt. Also Augen zu und durch!

Auf jedem Paket sicherheitshalber noch große Vermerke auf die anderen beiden Pakete angebracht, bei DHL darauf geachtet, dass alle Pakete auf einem Wagen landen und nicht schon im Briefzentrum getrennt werden, und – Tusch – es hat funktioniert.

Nach dieser Feuertaufe fühle ich mich bereit, Wiederaufbereitungsanlagen für Nordkorea durch den Zoll zu schleusen, viel komplizierter als drei Kartons mit Spielzeug kann das ja auch nicht sein – solange man die korrekte Java-Version installiert hat.

15. Dezember 2011
von todi
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Klappt das noch bis Weihnachten?

Das ist im Moment die Frage aller Fragen im Versandhandel – und hier ist die Antwort für unsere Online-Shops:

Zunächst müssen Sie wissen, ob die Sendungslaufzeit zu Ihnen einen oder zwei Tage beträgt. E+1, also mit einer Sendungslaufzeit von einem Tag, sind von Karlsruhe aus alle Sendungen nach Süddeutschland und im Norden bis leicht nördlich von Hannover. E+2 sind Hamburg, Bremen, Berlin und alles, was nördlicher liegt. Eine genauere Erklärung mit Karte gibt es hier.

Die Post/DHL verspricht, am Donnerstag eingelieferte Sendungen noch rechtzeitig am Samstag zuzustellen. Da wir direkt ins Briefzentrum einliefern, gilt das vermutlich auch noch für alle E+1-Sendungen, die wir am Freitag einliefern. Endgültiger Annahmeschluss für E+2 ist also Donnerstag, für E+1 Donnerstag oder – mit etwas Glück – Freitag.

Damit wir am Donnerstag versenden, muss Ihre Zahlung bis 14 Uhr am Donnerstag bei uns eingegangen sein. Wenn Sie per Sofortüberweisung bezahlen, reicht also eine Bestellung am Donnerstag um 13:45 Uhr noch aus.

Wenn Sie nicht per Sofortüberweisung, sondern per normalem Online-Banking bezahlen, kommt es auf Ihre Bankverbindung an.

  • Zahlungen von der Postbank und der Commerzbank/comdirect auf unsere Konten beim jeweiligen Institut werden binnen weniger Minuten gutgeschrieben.
  • Zahlungen von den Genossenschaftsbanken (Volksbanken/Raiffeisenbanken) auf unser Skatbank-Konto brauchen je nach Institut zwischen wenigen Minuten und einem vollen Bankarbeitstag.
  • Zahlungen von einem Sparkassen-Konto auf unser Commerzbank-Konto gehen immer am Folgetag ein. Dabei ist es egal, ob Sie um 8 Uhr morgens oder um 23 Uhr abends überweisen – am nächsten Tag ist das Geld gutgeschrieben.
  • Bei allen anderen Banken dauert es 1-2 Bankarbeitstage.
Wer nicht per Online-Banking sondern mit Überweisungsbeleg bezahlt, muss zu den Laufzeiten noch einmal 1-2 Tage hinzuzählen.
Bestellschluss ist also für Kunden im hohen Norden, die die Überweisung in Papierform tätigen, am Dienstag. Bis Mittag muss das Überweisungsformular dann der Bank vorliegen.
Für Postbank/Commerzbank/Sofortüberweisungs-Kunden südlich von Hamburg/Bremen/Berlin reicht aller Voraussicht nach auch noch eine Bestellung und Bezahlung am Freitag Vormittag aus. Dann darf aber nichts mehr schiefgehen, ein havarierter Laster würde das Schicksal der Sendung besiegeln.

16. November 2011
von todi
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Oh, diese Augen!

Mit der RIESENmikrobe „Pfeiffersches Drüsenfieber“ verbindet uns eine Hassliebe. Die Mikrobe ist niedlich und unterscheidet sich durch ihre Wimpern auch deutlich von allen anderen Mikroben. Genau diese Wimpern haben in den letzten Jahren aber immer wieder für Ärger gesorgt, weil sie besonders empfindlich sind und sich leicht zerdrücken lassen.

Es stellte sich heraus, dass Wimpern für Spielzeugaugen gar nicht so leicht separat zu beschaffen sind, denn sie kommen sonst fast nur bei Puppenaugen zum Einsatz und werden dann zusammen mit dem Auge verkauft. Anderes Material konnte also nicht verwendet werden.

Nun ist die Lösung gefunden, die Wimpern werden anders befestigt. Ab sofort hat die Mikrobe ein leicht verändertes Aussehen, das jetzt aber auch mit der GIGANTISCHENmikrobe und der Mini-Mikrobe übereinstimmt:

Das neue Pfeiffersche Drüsenfieber

 

 

16. November 2011
von todi
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Wo bleiben die Gehirnzellen?

Manche RIESENmikroben-Artikel erreichen uns direkt vom Produzenten in Asien, andere machen einen Umweg über unsere GIANTmicrobes-Kollegen in England – je nachdem, wie groß die Lieferung ist, und welche anderen europäischen Distributoren mitbeliefert werden.

Aktuell erwarten wir eine Lieferung aus England mit Weihnachts-Geschenkboxen, neuen Mikroben (Pantoffeltierchen, Leishmaniose), ausverkauften Mikroben (Leben vom Mars, Stubenfliege, Masern) und – last but not least – Schlüsselanhängern „Graduierte Gehirnzelle“.

Ende Oktober erreichte uns die Ankündigung, die Sendung sei in England angekommen und stehe „Ende nächster Woche“ zum Transport nach Deutschland bereit. Da sich viele Kunden schon nach der Lieferbarkeit der Schlüsselanhänger erkundigt hatten, haben wir zwei Wochen als Sicherheit aufgeschlagen und die dritte Novemberwoche als voraussichtliches Verfügbarkeitsdatum angegeben.

Nun muss man wissen, dass GIANTmicrobes UK (anders als wir) mit einem externen Logistikdienstleister zusammenarbeitet, die Artikel also nicht im eigenen Lager stehen hat. Und wie so oft verderben zu viele Köche auch hier den Brei. Kurz: Die Sendung steht immer noch nicht zur Abholung bereit, und das ist richtig, richtig ärgerlich. Sobald man in England endlich mal zu Potte kommt, dauert es noch eine knappe Woche, bis dahin müssen wir aber wohl oder übel ausharren.

 

6. September 2011
von todi
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E+was?

Die Post und DHL geben die Regellaufzeit von Sendungen als „E+x“ an, was kurz für „Einlieferungstag + x Zustelltage“ steht.

Eine am Freitag aufgegebene „E+1“-Sendung wird also in der Regel am Samstag zugestellt, eine „E+2“-Sendung am Montag.

In der Wikipedia gibt es eine Karte aller DHL-Paketzentren:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cd/Karte_Paketzentren_Deutsche_Post_AG.png

Für uns ist ganz Süddeutschland E+1, nach Norden hin erstreckt sich E+1 bis etwa zur Linie Greven – Hannover – Osterweddingen – Ottendorf-Okrilla. Was nördlicher liegt, ist E+2.

In ungefähr 5% der Fälle überschreitet DHL diese Zeiten, meist weil die Zusteller mit ihrer Tour nicht fertig werden oder weil die Sendung einen zusätzlichen Tag im Ziel-Paketzentrum liegen bleibt. Auch die Zustellung in eine Packstation kostet erstaunlicherweise manchmal einen Tag.

Wer weiß, welches Paketzentrum für seinen Wohnort zuständig ist, kann also abschätzen, wie lange er nach unserer Versandbestätigung noch auf seine Sendung warten muss.

 

 

 

 

 

 

20. August 2011
von todi
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Achtung, Bloggeralarm!

Jeder Online-Händler kennt Mails à la: „Leider kann ich mir Ihre Produkte wegen Arbeitslosigkeit/Krankheit/Insolvenz nicht leisten. Meine Kinder/Haustiere/Pflanzen hätten aber soooo gern eines Ihrer Produkte. Schicken Sie mir doch bitte eines kostenlos zu“.

Diese Mails landen zwangsweise in der Rundablage, denn man kann aus finanziellen Gründen sowieso nicht jeder Bitte entsprechen, und außerdem würde es sich herumsprechen und zu einer Flut ähnlicher Bettelmails führen.

Weil das die meisten Online-Händler so handhaben, hat sich das organisierte Schnorren nun auf einen neuen Trick verlegt: den Handel Ware gegen Lobhudelei und Link. Der geht so:

Man miete sich irgendwo billigst einige Megabyte Webspace, installiere auf diesem ein Blog. Dann schicke man an möglichst viele Online-Shops eine nette Mail:

„Hallihallo, ich hab da so’n Blog, das wird von ganz vielen Leuten gelesen. Ich mache da Produkttests, und zwar ganz ausführliche. Wenn Sie mir eines Ihrer Produkte schenken, teste ich das und setze natürlich auch einen Link auf Ihren Shop.“

Optional noch zu ergänzen mit: „Hihi, ich hoffe, Sie finden das jetzt nicht unprofessionell.“

Das ist schlau ausgedacht, denn wenngleich das Blog auch nur eine verschwindend geringe Leserschaft haben mag, so reicht es, wenn es von den  Bots der gängigsten Suchmaschinen erfasst wird. Dadurch wirkt sich der Test positiv auf das Ranking des eigenen Shops aus, und außerdem macht ein scheinbar unabhängiger euphorischer Testbericht auch eine Menge her.

Beispiel gefällig? http://www.tester-toplist.de listet einige dieser reinen Produkttest-Blogs.

Liebe Hobby-Warentester:

Ich weiß, es ist eine nette Idee. Warum Sachen kaufen, wenn man sie für einen Produkttest auch kostenlos bekommen kann? Trotzdem wandern Eure Mails in Ablage P, denn es gibt nur zwei Gruppen von Blogs, denen ich eventuell Produkte kostenlos zur Verfügung stellen kann: Die, die ich selbst kenne und schätze, und die, die belastbare Zugriffsstatistiken besitzen. Nehmt es nicht persönlich, aber ich bekomme solche Angebote inzwischen täglich, und so langsam macht es keinen Spaß mehr. Bitte denkt Euch was Neues aus.